PyLarc

Entwicklung eines Plasma-Vortexreaktors zur H2-Herstellung durch Plasmalyse von Biogas

Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines neuartigen rotierenden Lichtbogenplasmasystem für Methan-Pyrolyse-Reaktoren zur signifikanten Steigerung des Wirkungsgrades für die Erzeugung von Wasserstoff über Dekarbonisierung von Methan. Im Vergleich zu Standard-Gliding-Arc Verfahren besteht der innovative Kern in der Erzeugung eines stabilen Volumenplasma, wodurch eine hohe Umwandlungsrate von Methan erreicht werden kann. Um dauerhaft hohe Umwandlungsraten von Methan zu Wasserstoff in Verbindung mit einer flexiblen Leistungsmodulation zu erzielen, sind stabile dicke und skalierbare Plasmen zu erzeugen, wo der Lichtbogen derart geführt wird, das die Umwandlungszone möglich groß ist.

Hierzu wird ein Prototyp entwickelt, womit wesentliche Volumenplasmaeigenschaften erforscht und erprobt werden können. Gleichzeitig soll mit dem entwickelten ein Ansatz erprobt werden, der den hohen Graphitelektrodenverschleiß in Plasmapyrolyseverfahren reduziert, um häufige Stillstandszeiten zu vermeiden und dadurch die Kosten der Plasmapyrolysetechnologie zu signifikant zu senken.

Dadurch lassen sich neue Reaktorkonfigurationen entwickeln und somit das Gliding-Arc Plasmaverfahren technologisch verbessern.

Vorhabenszeitraum: 01.07.2025 bis 30.06.2026

Fördersumme: 189.935,80 €

Projektpartner

Synantik GmbH - Industrielle Mess- und Regelungstechnik

Das vom Freistaat Thüringen geförderte Vorhaben wurde durch Mittel der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.

Leonard Dette

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

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